Kawasaki Eliminator 500 2026 – Preis, technische Daten und Erfahrungen

Die Kawasaki Eliminator 500 verbindet die lange, niedrige Silhouette eines Cruisers mit einem vergleichsweise leichten Fahrwerk und einem modernen Zweizylindermotor. Dadurch unterscheidet sie sich deutlich von vielen schweren klassischen Choppern.

Besonders interessant ist sie für Einsteiger, A2-Fahrer und Motorradfahrer, die einen Cruiser suchen, der sich auch in der Stadt und beim Rangieren unkompliziert anfühlt. Mit 176 kg fahrfertigem Gewicht gehört die Eliminator 500 zu den leichtesten Motorrädern ihrer Klasse. Dazu kommen eine Sitzhöhe von 735 mm, 45 PS und ein direkt A2-konformer Motor.

In diesem Ratgeber schauen wir uns die Kawasaki Eliminator 500 2026 ausführlich an. Du erfährst, wie hoch der aktuelle Preis ist, welche technischen Daten wichtig sind, wie sie sich von Honda Rebel 500 und Kawasaki Vulcan S unterscheidet und für welche Fahrer sie besonders gut geeignet ist.

Kawasaki Eliminator 500 auf einer ruhigen Straße als leichter Cruiser für Einsteiger

Foto: Ohgud.kibn7ewyu2 / Wikimedia Commons , lizenziert unter CC BY-SA 4.0 . Bearbeitet: Personen, Hinweisschild und Ausstellungselemente entfernt; Ausstellungshintergrund durch eine Waldstraße ersetzt; Bild quadratisch zugeschnitten und als WebP gespeichert. Die Bearbeitung steht ebenfalls unter CC BY-SA 4.0.

Hinweis: Preise, Ausstattungen und technische Angaben können sich je nach Modelljahr, Händler und gewählter Variante ändern. Prüfe vor dem Kauf immer die aktuellen Fahrzeugdaten und Zulassungspapiere.

Kawasaki Eliminator 500 2026: Unsere Schnell-Empfehlung

Die Kawasaki Eliminator 500 ist eine sehr gute Wahl für Anfänger, die einen modernen Cruiser mit geringem Gewicht suchen.

Ihre größten Stärken sind:

  • nur 176 kg fahrfertiges Gewicht;
  • A2-konforme 33,4 kW beziehungsweise 45 PS;
  • niedrige und natürliche Sitzposition;
  • gut kontrollierbares Handling;
  • geringer Kraftstoffverbrauch;
  • moderne Technik mit ABS;
  • verschiedene Sitzhöhen als Zubehör;
  • ausreichende Leistung für Stadt, Landstraße und Autobahn.

Besonders interessant ist die Eliminator für Fahrer, denen eine Kawasaki Vulcan S zu schwer und eine Honda Rebel 500 zu kompakt oder zu klassisch gestaltet ist.

Weniger geeignet ist sie für Käufer, die einen traditionellen V-Twin, sehr weit vorne liegende Fußrasten oder den massiven Auftritt eines großen klassischen Choppers erwarten.

Unsere Bewertung nach Einsatzbereich

Anfänger: sehr gut
A2-Fahrer: sehr gut
Kleine Fahrer: gut bis sehr gut
Große Fahrer: gut mit höherem Sitz
Stadtverkehr: sehr gut
Landstraße: sehr gut
Autobahn: gut
Lange Touren: gut mit Zubehör
Soziusbetrieb: befriedigend bis gut
Klassisches Choppergefühl: eher modern

Kawasaki Eliminator 500 2026 – technische Daten

Kawasaki Eliminator 500 SE in Seitenansicht auf einer ruhigen Stadtstraße

Foto: AVMOTO / Wikimedia Commons , lizenziert unter CC BY-SA 4.0 . Bearbeitet: Personen, Hinweisschild, weitere Motorräder und Ausstellungselemente entfernt; Hintergrund durch eine Stadtstraße ersetzt; Bild quadratisch zugeschnitten und als WebP gespeichert. Die Bearbeitung steht ebenfalls unter CC BY-SA 4.0.

Motor Flüssigkeitsgekühlter Reihenzweizylinder
Hubraum 451 cm³
Leistung 33,4 kW / 45 PS bei 9.000 U/min
Drehmoment 42,6 Nm bei 6.000 U/min
Getriebe 6-Gang
Endantrieb O-Ring-Kette
Sitzhöhe 735 mm
Gewicht fahrfertig 176 kg
Tankinhalt 13 Liter
Verbrauch laut Hersteller 3,8 l/100 km
Radstand 1.520 mm
Bodenfreiheit 150 mm
Vorderradbremse 310-mm-Scheibenbremse
Hinterradbremse 240-mm-Scheibenbremse
Führerschein A2 oder A

Alle Angaben entsprechen dem Stand August 2026. Verbindlich sind die aktuellen Herstellerangaben und Fahrzeugpapiere des konkreten Motorrads.

Kawasaki Eliminator 500 Preis 2026

Die Standardversion der Kawasaki Eliminator 500 kostet 2026 in Deutschland abhängig von der gewählten Farbe ab etwa 6.495 Euro ab Werk. Inklusive der von Kawasaki ausgewiesenen Überführung beginnen die offiziellen Preise bei ungefähr 6.895 Euro.

Die rote Variante Metallic Imperial Red / Ebony liegt nach aktuellem Herstellerstand jeweils rund 50 Euro höher. Kawasaki bietet außerdem die umfangreicher ausgestatteten Editionen Performance und Light Tourer an.

Preise der Modellvarianten

Version Ab Werk ab ca. Inkl. Überführung ab ca. Wichtigste Ausstattung
Eliminator 500 Standard 6.495 € 6.895 € Serienmodell
Eliminator 500 Performance 7.545 € 7.945 € Sportauspuff, Café-Verkleidung, Sturzpads, Tankpad
Eliminator 500 Light Tourer 7.545 € 7.945 € Satteltaschen-System, Motorschutzbügel, Café-Verkleidung, Tankpad

Performance und Light Tourer kosten in Schwarz aktuell ab 7.545 Euro beziehungsweise 7.945 Euro inklusive Überführung. Bei der roten Lackierung liegen die offiziellen Preise jeweils etwa 50 Euro höher.

Hinweis: Preise, Ausstattungen und technische Angaben können sich je nach Modelljahr, Händler und gewählter Variante ändern. Prüfe vor dem Kauf immer die aktuellen Fahrzeugdaten und Zulassungspapiere.

Welche Version lohnt sich?

Die Standardversion bietet für die meisten Käufer das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie besitzt bereits denselben Motor, dasselbe Fahrwerk und dieselben grundlegenden Fahreigenschaften wie die teureren Editionen.

Die Performance-Version lohnt sich vor allem, wenn du den Sportauspuff und die Café-Verkleidung ohnehin montieren möchtest.

Die Light-Tourer-Version ist für längere Ausflüge interessanter. Sie enthält unter anderem das Satteltaschen-System und einen Motorschutzbügel. Wer regelmäßig Gepäck transportiert, kann dadurch gegenüber dem späteren Einzelkauf von Zubehör sparen.

Design: moderner Cruiser statt klassischer Chopper

Die Eliminator 500 besitzt ein langes, niedriges Erscheinungsbild mit flachem Tank, niedriger Sitzbank und reduziertem Heck. Gleichzeitig wirkt sie moderner und schlanker als ein traditioneller Chopper mit großem V-Twin und viel Chrom.

Das 18-Zoll-Vorderrad und das 16-Zoll-Hinterrad unterstützen die lange Silhouette. Der Gitterrohrrahmen und der kompakte Zweizylindermotor halten das Motorrad optisch und technisch vergleichsweise leicht.

Kawasaki beschreibt das Modell als moderne Neuinterpretation des ursprünglichen Eliminator-Konzepts. Die Konstruktion soll Cruiser-Stil mit leichter Manövrierbarkeit verbinden.

Farben 2026

Für das Modelljahr 2026 werden in Deutschland derzeit angeboten:

Metallic Flat Spark Black
Metallic Imperial Red / Ebony

Die schwarze Ausführung wirkt zurückhaltend und klassisch. Die rot-schwarze Variante hebt Tank und Heck stärker hervor, kostet laut aktueller Preisliste aber geringfügig mehr.

Motor und Leistung

Im Zentrum der Eliminator 500 arbeitet ein flüssigkeitsgekühlter 451-cm³-Reihenzweizylinder. Er leistet 33,4 kW beziehungsweise 45 PS bei 9.000 U/min und erreicht sein maximales Drehmoment von 42,6 Nm bei 6.000 U/min.

Der Motor stammt konzeptionell aus der sportlicheren Kawasaki-500er-Familie. In der Eliminator wird er mit einer cruiserfreundlichen Abstimmung und einem leichten Fahrwerk kombiniert.

Wie fährt sich der Motor?

Die Leistungsabgabe ist nicht mit dem tiefen, früh anliegenden Schub eines großen V-Twins zu verwechseln. Der Zweizylinder wirkt drehfreudiger und moderner.

Im unteren und mittleren Drehzahlbereich lässt sich das Motorrad ruhig und kontrolliert bewegen. Wer kräftiger beschleunigen möchte, kann den Motor höher drehen. Dadurch bietet die Eliminator mehr Dynamik, als ihr entspanntes Aussehen zunächst vermuten lässt.

Für Anfänger ist diese Charakteristik interessant, weil die Leistung grundsätzlich berechenbar bleibt. Gleichzeitig bietet der Motor genug Reserven, sodass das Motorrad nicht bereits nach einer Saison zu schwach wirken muss.

Reichen 45 PS?

Für folgende Einsätze reichen 45 PS problemlos:

  • Stadtverkehr;
  • täglicher Arbeitsweg;
  • kurvige Landstraßen;
  • Überlandtouren;
  • gelegentliche Autobahnfahrten;
  • Fahrten mit leichtem Gepäck.

Bei dauerhaft hoher Autobahngeschwindigkeit oder häufigem Soziusbetrieb bietet eine größere Kawasaki Vulcan S mehr Drehmomentreserven. Dafür ist die Eliminator deutlich leichter.

Gewicht und Handling

Das fahrfertige Gewicht von 176 kg ist eine der wichtigsten Eigenschaften der Eliminator 500. Zum Vergleich: Eine Honda Rebel 500 wiegt laut Honda etwa 191 kg, die Kawasaki Vulcan S sogar 229 kg.

Die Differenz ist besonders spürbar:

  • beim Rückwärtsrangieren;
  • beim Wenden auf engem Raum;
  • beim Abstellen am Gefälle;
  • beim langsamen Fahren;
  • beim Aufrichten vom Seitenständer;
  • bei einem unsicheren Halt auf unebenem Boden.

Das geringe Gewicht macht die Eliminator nicht automatisch zu einem kleinen Motorrad. Der Radstand beträgt 1.520 mm, und die Silhouette bleibt lang und cruiserartig. Trotzdem wirkt sie beim Manövrieren weniger einschüchternd als viele schwerere Cruiser.

Ist sie handlicher als ein klassischer Chopper?

Ja. Ihre leichte Konstruktion, der schmale Rahmen und die zentralisierte Masse sprechen für ein gut berechenbares Handling.

Die Eliminator bleibt aber ein lang gebautes Motorrad. Sie lenkt nicht exakt wie ein kurzes Naked Bike ein. Der Vorteil besteht vielmehr darin, dass Cruiser-Optik und stabile Straßenlage nicht mit einem extrem hohen Gewicht bezahlt werden müssen.

Sitzhöhe und Ergonomie

Die serienmäßige Sitzhöhe beträgt 735 mm. Das ist höher als bei Honda Rebel 500 und Kawasaki Vulcan S, aber immer noch niedrig genug für viele kleinere Fahrer.

Wichtiger als die reine Zahl ist der schmale vordere Bereich der Sitzbank. Er erleichtert es, die Beine nach unten zu führen und den Boden sicher zu erreichen.

Kawasaki bietet außerdem zwei alternative Sitze an:

Niedriger Sitz: 715 mm
Seriensitz: 735 mm
Hoher Sitz: 765 mm

Der niedrigere ERGO-FIT-Sitz reduziert die Sitzhöhe um 20 mm. Der Komfortsitz erhöht sie um 30 mm und schafft mehr Platz für größere Fahrer.

Für kleine Fahrer

Die Eliminator kann für kleinere Fahrer gut geeignet sein, besonders mit dem niedrigen 715-mm-Sitz.

Vor dem Kauf solltest du trotzdem prüfen:

  • erreichen beide Füße den Boden?
  • reicht zumindest ein sicherer flacher Fuß?
  • kannst du das Motorrad rückwärts schieben?
  • drückt der Tank an den Knien?
  • erreichst du Kupplung und Bremse bequem?
  • bleibt die Sitzposition nach 30 Minuten angenehm?

Für große Fahrer

Große Fahrer profitieren vom optionalen 765-mm-Komfortsitz. Er öffnet den Kniewinkel und schafft mehr Platz zwischen Sitzbank und Fußrasten.

Trotzdem sollten Fahrer ab ungefähr 1,85 Meter eine längere Sitzprobe machen. Entscheidend sind nicht nur Körpergröße, sondern auch Bein- und Armlänge.

Ist die Kawasaki Eliminator 500 für Anfänger geeignet?

Nach unserer Einschätzung gehört sie zu den besten aktuellen Cruisern für Einsteiger.

Dafür sprechen:

  • geringes fahrfertiges Gewicht;
  • gut erreichbarer Boden;
  • direkt A2-konforme Leistung;
  • kontrollierbarer Zweizylindermotor;
  • ABS;
  • einfache Manövrierbarkeit;
  • moderate Abmessungen;
  • niedriger Kraftstoffverbrauch;
  • genügend Leistung für mehrere Einsatzbereiche.

Diese Einschätzung ergibt sich vor allem aus der Kombination aus 176 kg Gewicht, 735 mm Sitzhöhe und 33,4 kW Leistung. Kawasaki selbst hebt das leichte Chassis, das vorhersehbare Handling und die einfache Manövrierbarkeit beim Parken hervor.

Mehrere Faktoren müssen trotzdem persönlich geprüft werden. Ein Anfänger sollte vor dem Kauf eine Probefahrt machen und nicht nur auf technische Daten vertrauen.

Eine besonders niedrige Alternative mit Riemenantrieb und Traktionskontrolle ist die CFMOTO 450CL-C. In unserem ausführlichen Ratgeber vergleichen wir Preis, Technik und Alltagstauglichkeit.

 

Für welche Anfänger passt sie besonders gut?

  • A2-Fahrer;
  • kleinere und mittelgroße Fahrer;
  • Fahrer mit Respekt vor schweren Motorrädern;
  • Pendler;
  • Stadtfahrer;
  • Fahrer, die auch kurvige Landstraßen mögen;
  • Käufer, die moderne Technik bevorzugen;
  • Wiedereinsteiger.

Mehr geeignete Modelle findest du in unserem großen Vergleich der besten Chopper für Anfänger 2026.

Kawasaki Eliminator 500 und A2-Führerschein

Die Eliminator 500 leistet serienmäßig 33,4 kW. Sie muss deshalb für die Fahrerlaubnisklasse A2 nicht zusätzlich gedrosselt werden.

In Deutschland erlaubt die Klasse A2 Motorräder mit höchstens 35 kW und einem Leistungsgewicht von maximal 0,2 kW pro Kilogramm. Ein gedrosseltes Motorrad darf außerdem nicht von einem Fahrzeug mit mehr als 70 kW Ausgangsleistung abgeleitet sein.

Die Eliminator erfüllt diese Voraussetzungen bereits in der normalen Serienausführung. Für Käufer bedeutet das:

  • keine zusätzliche Drosselung;
  • keine späteren Kosten für ein Drosselkit;
  • keine Unsicherheit bei der Eintragung;
  • sofort nutzbare volle Serienleistung;
  • einfacher Wiederverkauf an andere A2-Fahrer.

offizielle Übersicht der deutschen Fahrerlaubnisklassen

Stadt, Landstraße und Autobahn

In der Stadt

Im Stadtverkehr spielt die Eliminator ihre größten Stärken aus. Das geringe Gewicht erleichtert Stop-and-go, enge Wendemanöver und das Rangieren in Parklücken.

Die aufrechte Sitzposition bietet eine gute Übersicht. Der Motor lässt sich ruhig bewegen, ohne dass ständig hohe Leistung abgerufen werden muss.

Zu beachten ist die lange Bauform. Zwischen sehr eng stehenden Fahrzeugen ist sie nicht ganz so kompakt wie ein kleines Naked Bike.

Auf der Landstraße

Auf kurvigen Landstraßen wirkt die Eliminator deutlich aktiver als viele schwere Cruiser. Das leichte Chassis und der drehfreudige Motor passen gut zu wechselnden Kurven und häufigen Geschwindigkeitsänderungen.

Die Leistung reicht aus, um zügig aus Ortschaften herauszubeschleunigen und normale Überholmanöver vorzubereiten.

Die Schräglagenfreiheit bleibt konstruktionsbedingt geringer als bei einem Sport- oder Naked Bike. Wer sehr sportlich fährt, erreicht die Grenzen eines Cruisers entsprechend früher.

Auf der Autobahn

Autobahnfahrten sind mit 45 PS möglich. Das Motorrad kann übliche Reisegeschwindigkeiten halten.

Bei dauerhaft hohem Tempo entsteht wegen der fehlenden großen Verkleidung spürbarer Winddruck. Eine kleine Café-Verkleidung verbessert die Optik und kann den Wind am Oberkörper etwas verändern, ersetzt aber keine große Tourenscheibe.

Für gelegentliche Autobahnetappen reicht die Eliminator gut aus. Für häufige lange Autobahnreisen mit Sozius und viel Gepäck bietet eine größere Tourenmaschine mehr Reserven.


Verbrauch und Reichweite

Kawasaki gibt einen Normverbrauch von 3,8 Litern pro 100 Kilometer an. Der Tank fasst 13 Liter. Rechnerisch ergibt sich daraus eine theoretische Reichweite von rund 340 Kilometern.

In der Praxis sollte nicht bis zum vollständig leeren Tank gefahren werden. Fahrstil, Geschwindigkeit, Temperatur, Gepäck und Soziusbetrieb beeinflussen den tatsächlichen Verbrauch.

Eine realistische Tourenplanung sollte deshalb mit einer Sicherheitsreserve erfolgen.

Warum der Verbrauch attraktiv ist

Bei 3,8 Litern pro 100 Kilometer bleibt die Eliminator auch für Pendler und Vielfahrer wirtschaftlich interessant.

Gegenüber größeren Cruisern entstehen Vorteile durch:

  • geringeren Kraftstoffverbrauch;
  • kleinere und häufig günstigere Reifen;
  • weniger Fahrzeugmasse;
  • moderaten Motor;
  • überschaubare Verschleißbelastung.

Fahrwerk, Bremsen und Sicherheit

Vorne arbeitet eine 41-mm-Teleskopgabel mit 120 mm Federweg. Hinten besitzt die Eliminator zwei Federbeine mit 90 mm Federweg.

Die Vorderradbremse verwendet eine 310-mm-Scheibe mit Doppelkolben-Bremssattel. Hinten arbeitet eine 240-mm-Scheibe. ABS gehört zur Sicherheitsausstattung.

Wie gut passt das Fahrwerk zum Alltag?

Das Fahrwerk ist auf einen Kompromiss aus Komfort, Kontrolle und einfacher Bedienung ausgelegt.

Auf guten Straßen funktioniert diese Abstimmung gut. Kurze, harte Unebenheiten können wegen des begrenzteren hinteren Federwegs trotzdem deutlicher spürbar werden. Das gilt besonders bei schwerem Fahrer, Sozius oder Gepäck.

Vor längeren Touren sollte die hintere Federbasis entsprechend der Beladung eingestellt werden, sofern die jeweilige Ausführung diese Anpassung ermöglicht.

Bremsen

Eine einzelne Bremsscheibe vorne ist bei 176 kg Fahrzeuggewicht grundsätzlich nachvollziehbar. Entscheidend ist eine kontrollierbare Dosierung.

Anfänger sollten sich mit Vorder- und Hinterradbremse vertraut machen und regelmäßig kontrollierte Gefahrenbremsungen auf einem sicheren Trainingsplatz üben.

Ein Fahrsicherheitstraining ist oft wertvoller als rein optisches Zubehör.


Komfort auf längeren Touren

Die aufrechte Sitzhaltung und die moderate Position der Fußrasten unterscheiden die Eliminator von extremen Choppern mit sehr weit nach vorne gestreckten Beinen.

Das kann die Kontrolle verbessern und entlastet bei häufigem Stop-and-go.

Für längere Touren sind dennoch folgende Punkte wichtig:

  • persönliche Sitzbankhärte;
  • Winddruck;
  • Kniewinkel;
  • fehlender großer Windschutz;
  • begrenzter Gepäckraum im Serienzustand;
  • Soziuskomfort.

Die Light-Tourer-Version ist bereits mit Satteltaschen-System und kleiner Café-Verkleidung ausgestattet. Sie eignet sich deshalb besser für Wochenendtouren als die unveränderte Standardversion.

Wenn klassischer Cruiser-Stil, ein größerer Tank und mehr Tourenkomfort wichtiger sind als möglichst geringes Gewicht, lohnt sich auch ein Blick auf die Royal Enfield Super Meteor 650. Sie bietet 47 PS, 52,3 Nm und einen 15,7-Liter-Tank, wiegt mit 241 kg allerdings deutlich mehr als die 176 kg schwere Eliminator 500.

Sinnvolles Tourenzubehör

  • Satteltaschen;
  • Tankrucksack;
  • USB-C-Anschluss;
  • Handyhalterung mit Vibrationsschutz;
  • kleine Windschutzscheibe;
  • Motorschutzbügel;
  • Regenbekleidung;
  • Gepäckrolle;
  • komfortabler Fahrersitz.

Passende Gepäcklösungen findest du in unserem Ratgeber:

Motorradtaschen für Chopper – Top Modelle 2026

Soziusbetrieb

Die Eliminator besitzt einen Soziussitz und kann grundsätzlich zu zweit gefahren werden. Kawasaki bietet zusätzlich einen Haltegriff als Zubehör an.

Für kurze Ausflüge ist der Soziusbetrieb möglich. Vor längeren Fahrten sollten jedoch Sitzfläche, Fußrastenposition und Gepäckverteilung gemeinsam getestet werden.

Mit Sozius verändern sich:

  • Beschleunigung;
  • Bremsweg;
  • Federungsverhalten;
  • Wendigkeit;
  • Überholreserven;
  • Verbrauch.

Wer sehr häufig zu zweit lange Strecken fährt, kann mit der stärkeren und größeren Vulcan S besser bedient sein.

Kawasaki Eliminator 500 vs. Honda Rebel 500

Die Honda Rebel 500 ist der wichtigste direkte Konkurrent der Eliminator.

Kawasaki Eliminator 500 Honda Rebel 500
Motor 451 cm³, Zweizylinder 471 cm³, Zweizylinder
Leistung 33,4 kW / 45 PS ca. 34 kW / 46 PS
Drehmoment 42,6 Nm 43,3 Nm
Gewicht 176 kg 191 kg
Sitzhöhe 735 mm 690 mm
Tank 13 Liter 11,2 Liter
Verbrauch 3,8 l/100 km 3,6 l/100 km
Charakter Leicht, modern, drehfreudig Niedriger, klassischer Bobber-Look

Honda nennt für die Rebel eine Sitzhöhe von 690 mm, 191 kg vollgetanktes Gewicht, 11,2 Liter Tankinhalt, etwa 34 kW und 3,6 Liter Normverbrauch.

Die Eliminator ist besser, wenn …

  • geringes Gewicht besonders wichtig ist;
  • du ein leichteres Rangieren möchtest;
  • dir ein moderner Cruiser gefällt;
  • du einen größeren Tank möchtest;
  • du eine etwas aktivere Fahrweise bevorzugst;
  • du verschiedene Sitzhöhen nutzen möchtest.

Die Rebel ist besser, wenn …

  • du möglichst niedrig sitzen möchtest;
  • du einen klassischeren Bobber-Look bevorzugst;
  • dir ein großer Gebrauchtmarkt wichtig ist;
  • du eine kompakte Sitzposition magst;
  • du bereits Honda-Zubehör oder einen Honda-Händler bevorzugst.

Unser ausführlicher Ratgeber:

Honda Rebel 500 – Preis, Daten und Erfahrungen

Kawasaki Eliminator 500 vs. Kawasaki Vulcan S

Die Vulcan S ist größer, stärker und schwerer.

Eliminator 500 Vulcan S
Hubraum 451 cm³ 649 cm³
Leistung 33,4 kW / 45 PS 44,7 kW / 61 PS offen
A2 Serienmäßig Mit 35-kW-Version beziehungsweise Kit
Drehmoment 42,6 Nm 62,4 Nm
Gewicht 176 kg 229 kg
Sitzhöhe 735 mm 705 mm
Tank 13 Liter 14 Liter
Ideal für Anfänger und leichtes Handling Größere Fahrer und längere Touren

Die Vulcan S besitzt 649 cm³, 44,7 kW, 62,4 Nm, eine 705-mm-Sitzbank und 229 kg fahrfertiges Gewicht. Für A2 ist eine 35-kW-Konfiguration vorgesehen.

Die Eliminator ist besser, wenn …

  • du Anfänger bist;
  • du möglichst wenig Gewicht möchtest;
  • du oft in der Stadt fährst;
  • du direkt ein A2-Modell ohne Drosselung möchtest;
  • du ein einfaches Rangieren bevorzugst.

Die Vulcan S ist besser, wenn …

  • du größer oder kräftiger bist;
  • du mehr Drehmoment möchtest;
  • du häufiger Autobahn fährst;
  • du oft mit Sozius reist;
  • du eine anpassbare Fußrastenposition bevorzugst;
  • du später offen mit 61 PS fahren möchtest.

Kawasaki Vulcan S

Vorteile und Nachteile der Kawasaki Eliminator 500

Vorteile

✔ sehr geringes Gewicht für einen Cruiser
✔ direkt mit A2-Führerschein fahrbar
✔ gut kontrollierbarer Zweizylindermotor
✔ niedrige Sitzposition
✔ drei unterschiedliche Sitzhöhen möglich
✔ ABS serienmäßig
✔ geringer Normverbrauch
✔ ausreichend großer 13-Liter-Tank
✔ moderne Optik
✔ für Stadt und Landstraße geeignet
✔ gutes Angebot an Originalzubehör
✔ Soziusbetrieb möglich

Nachteile

✖ weniger klassisches Choppergefühl als bei einem V-Twin
✖ Motor benötigt für sportliche Leistung höhere Drehzahlen
✖ wenig Windschutz in der Standardversion
✖ begrenzter Gepäckraum ohne Zubehör
✖ Soziuskomfort für lange Reisen nur durchschnittlich
✖ hinterer Federweg relativ knapp
✖ Kettenpflege erforderlich
✖ teurere Editionen liegen deutlich über dem Grundpreis

Zubehör für die Kawasaki Eliminator 500

Kawasaki bietet unter anderem folgende Zubehörteile an:

  • niedrigeren Fahrersitz;
  • höheren Komfortsitz;
  • USB-C-Anschluss;
  • Café-Verkleidung;
  • Satteltaschen;
  • Quick-Release-Taschensystem;
  • Motorschutzbügel;
  • Sturzpads;
  • Gepäckträger;
  • Sportauspuff;
  • Helmschloss;
  • Tankpad;
  • Abdeckplane.

Der niedrigere Sitz senkt die Sitzhöhe auf 715 mm, der hohe Komfortsitz erhöht sie auf 765 mm. Das offizielle Satteltaschensystem verwendet Taschen mit jeweils 19,5 Litern Volumen.

Welches Zubehör zuerst kaufen?

Für Anfänger empfehlen wir diese Reihenfolge:

  1. passende Schutzkleidung;
  2. Motorschutzbügel oder Sturzpads;
  3. Handyhalterung mit Vibrationsschutz;
  4. USB-C-Anschluss;
  5. Satteltasche oder Tankrucksack;
  6. Windschutz für längere Strecken;
  7. Komfortsitz, wenn der Seriensitz nicht passt;
  8. optisches Zubehör erst später.

Ein Sportauspuff sieht attraktiv aus, verbessert aber nicht automatisch Alltagstauglichkeit oder Sicherheit.

Kawasaki Eliminator 500 neu oder gebraucht kaufen?

Vorteile eines Neufahrzeugs

  • Herstellergarantie;
  • bekannter Zustand;
  • aktuelles Modelljahr;
  • keine unbekannten Unfallschäden;
  • aktuelle Euro-5+-Ausführung;
  • Wahl der Farbe und Edition;
  • Finanzierung beim Händler möglich.

Nachteile eines Neufahrzeugs

  • höherer Kaufpreis;
  • zusätzlicher Wertverlust in den ersten Jahren;
  • Überführung und Zulassung kommen hinzu;
  • kleinere Rangierschäden sind besonders ärgerlich.

Vorteile einer gebrauchten Eliminator

  • niedrigerer Kaufpreis möglich;
  • teilweise bereits mit Zubehör;
  • geringerer weiterer Wertverlust;
  • gelegentlich junge Vorführ- oder Händlerfahrzeuge verfügbar.

Nachteile eines Gebrauchtkaufs

  • Wartungshistorie muss geprüft werden;
  • mögliche Umfall- oder Unfallschäden;
  • Zubehör kann unsachgemäß montiert sein;
  • Verschleißteile können bald fällig werden;
  • Preisvorteil bei sehr jungen Fahrzeugen teilweise gering.

Da die moderne Eliminator 500 noch kein jahrzehntealtes Modell ist, ist die Auswahl älterer günstiger Fahrzeuge begrenzter als bei Honda Rebel oder Kawasaki Vulcan S.

Gebrauchtkauf-Checkliste

Prüfe vor dem Kauf:

Dokumente

  • Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief;
  • Übereinstimmung der Fahrgestellnummer;
  • Serviceheft;
  • Rechnungen;
  • Anzahl der Vorbesitzer;
  • HU-Bericht;
  • beide Schlüssel;
  • Eintragung von Zubehörteilen.

Motorrad

  • Kratzer an Lenkerenden;
  • Schäden an Motordeckeln;
  • verbogene Hebel;
  • Spuren an Fußrasten;
  • Tankdellen;
  • beschädigte Kühlerlamellen;
  • Zustand der Kette;
  • Kettenspannung;
  • Reifenalter;
  • Reifenprofil;
  • Bremsbeläge;
  • Bremsscheiben;
  • Undichtigkeiten an Gabel oder Motor;
  • Funktion von ABS und Kontrollleuchten.

Probefahrt

  • startet der Motor kalt sauber?
  • läuft er gleichmäßig?
  • trennt die Kupplung sauber?
  • schaltet das Getriebe präzise?
  • zieht das Motorrad beim Bremsen zur Seite?
  • schlägt der Lenker?
  • entstehen ungewöhnliche Geräusche?
  • funktioniert das Display?
  • bleibt die Temperatur normal?

Ausführliche Hinweise findest du hier:

Gebrauchte Chopper kaufen – Checkliste und Tipps

Laufende Kosten und Wartung

Zum Kaufpreis kommen hinzu:

  • Versicherung;
  • Kfz-Steuer;
  • Kraftstoff;
  • Inspektionen;
  • Motoröl;
  • Bremsflüssigkeit;
  • Reifen;
  • Bremsbeläge;
  • Kettenpflege;
  • Kettensatz;
  • Hauptuntersuchung;
  • Zubehör;
  • Stellplatz oder Abdeckplane.

Die Eliminator besitzt einen Kettenantrieb. Die Kette sollte regelmäßig kontrolliert, gereinigt, geschmiert und entsprechend den Herstellervorgaben gespannt werden.

Der konkrete Wartungsplan hängt vom Modelljahr und den Herstellervorgaben ab. Maßgeblich sind Bedienungsanleitung, Serviceplan und Angaben des Kawasaki-Händlers.

Versicherung

Die Versicherungsprämie hängt unter anderem ab von:

  • Alter;
  • Wohnort;
  • Schadenfreiheitsklasse;
  • gewünschter Deckung;
  • jährlicher Fahrleistung;
  • Abstellplatz;
  • Selbstbeteiligung.

Nenne auf der Seite keine pauschale Versicherungssumme, weil sie für jeden Fahrer unterschiedlich ist.

Für wen eignet sich die Eliminator 500?

Sehr gut geeignet für

  • A2-Fahrer;
  • Motorrad-Anfänger;
  • Wiedereinsteiger;
  • kleinere bis mittelgroße Fahrer;
  • Stadtfahrer;
  • Pendler;
  • Landstraßenfahrer;
  • Käufer, die einen leichten Cruiser möchten;
  • Fahrer, die moderne Optik bevorzugen.

Nur nach ausführlicher Probefahrt für

  • sehr große Fahrer;
  • häufige Soziusfahrer;
  • Fahrer mit langen Autobahnetappen;
  • Käufer, die viel Gepäck transportieren;
  • Fahrer, die einen tiefen V-Twin-Charakter erwarten.

Eher nicht ideal für

  • Fans sehr schwerer klassischer Chopper;
  • Fahrer, die maximalen Windschutz benötigen;
  • häufige Langstreckenfahrten mit Sozius und Vollgepäck;
  • Käufer, die einen wartungsarmen Riemen- oder Kardanantrieb verlangen.

Welche Ausrüstung braucht ein Eliminator-Fahrer?

Zur Grundausstattung gehören:

Motorradhelm;

Motorradjacke;

Rückenprotektor;

Handschuhe;

Motorradjeans oder Motorradhose;

Knie- und Hüftprotektoren;

Motorradstiefel;

Regenbekleidung.

Wie wir die Kawasaki Eliminator 500 bewerten

Für unsere Einschätzung berücksichtigen wir unter anderem Motorleistung, Drehmoment, Sitzhöhe, fahrfertiges Gewicht, Führerscheinklasse, Ergonomie, Verbrauch, Tankgröße, Alltagstauglichkeit, Tourenkomfort und verfügbare Ausstattung.

Technische Angaben und Preise werden anhand öffentlich verfügbarer Herstellerinformationen geprüft. Da sich Modellvarianten, Preise und Angebote ändern können, solltest du die aktuellen Angaben vor dem Kauf zusätzlich beim Hersteller oder Kawasaki-Vertragshändler kontrollieren.

Mehr über unser Projekt und die Erstellung unserer Ratgeber erfährst du auf der Seite Über uns.

FAQ – Kawasaki Eliminator 500 2026

Ist die Kawasaki Eliminator 500 für Anfänger geeignet?

Ja. Mit 176 kg fahrfertigem Gewicht, gut kontrollierbarer Leistung, ABS und niedriger Sitzposition gehört die Eliminator 500 zu den einsteigerfreundlichsten aktuellen Cruisern. Eine persönliche Probefahrt bleibt trotzdem wichtig.

Ja. Die Eliminator 500 leistet serienmäßig 33,4 kW beziehungsweise 45 PS und liegt damit unter der A2-Grenze von 35 kW. Eine zusätzliche Drosselung ist nicht erforderlich.

Die serienmäßige Sitzhöhe beträgt 735 mm. Kawasaki bietet außerdem einen niedrigeren Sitz mit 715 mm und einen höheren Komfortsitz mit 765 mm an.

Kawasaki gibt ein fahrfertiges Gewicht von 176 kg an. Damit ist sie rund 15 kg leichter als eine Honda Rebel 500 und ungefähr 53 kg leichter als eine Kawasaki Vulcan S.

Die Standardversion kostet abhängig von der Farbe aktuell ab etwa 6.495 Euro ab Werk beziehungsweise ab rund 6.895 Euro inklusive Überführung. Händlerpreise und Aktionen können abweichen.

Der offizielle Normverbrauch beträgt 3,8 Liter pro 100 Kilometer. Der tatsächliche Verbrauch hängt von Geschwindigkeit, Fahrstil, Beladung und Wetter ab.

Mit 13 Litern Tankinhalt und 3,8 Litern Normverbrauch ergibt sich rechnerisch eine theoretische Reichweite von rund 340 Kilometern. In der Praxis sollte eine Sicherheitsreserve eingeplant werden.

Die Eliminator ist leichter, besitzt einen größeren Tank und wirkt moderner. Die Honda Rebel hat die niedrigere Sitzhöhe und einen klassischeren Bobber-Charakter. Welche besser passt, entscheidet vor allem die persönliche Sitzprobe.

Grundsätzlich ja. Für große Fahrer bietet Kawasaki einen 30 mm höheren Komfortsitz mit insgesamt 765 mm Sitzhöhe an. Sehr große Fahrer sollten Kniewinkel und Platzangebot bei einer längeren Probefahrt prüfen.

Ja. Motorleistung, Tankgröße und Sitzposition reichen für längere Ausflüge. Mit Satteltaschen, Windschutz und gegebenenfalls einem Komfortsitz wird sie tourentauglicher.

Nein. Die Eliminator 500 verwendet einen O-Ring-Kettenantrieb. Die Kette muss regelmäßig kontrolliert, gereinigt, geschmiert und korrekt gespannt werden.

Ja. Mit 45 PS kann sie normale Autobahngeschwindigkeiten halten. Bei längeren schnellen Etappen können Winddruck und fehlender großer Windschutz jedoch anstrengend werden.

Fazit: Lohnt sich die Kawasaki Eliminator 500 2026?

Kawasaki Eliminator 500 SE auf einer ruhigen Straße durch einen grünen Wald
Kawasaki Eliminator 500 SE auf einer ruhigen Straße durch einen grünen Wald
Foto: AVMOTO / Wikimedia Commons , CC BY-SA 4.0 . Bearbeitet: Personen, Hinweisschild, weitere Motorräder, Ausstellungshintergrund und Radstütze entfernt; Hintergrund durch eine Waldstraße ersetzt. Bearbeitung ebenfalls unter CC BY-SA 4.0.

Die Kawasaki Eliminator 500 ist einer der überzeugendsten modernen Einsteiger-Cruiser. Ihre größte Stärke ist die Kombination aus Cruiser-Optik, 45 PS und nur 176 kg fahrfertigem Gewicht.

Dadurch lässt sie sich einfacher rangieren und kontrollieren als viele klassische Chopper. Gleichzeitig bietet der Zweizylindermotor genügend Leistung für Stadt, Landstraße und gelegentliche Autobahnfahrten.

Für A2-Fahrer ist besonders praktisch, dass keine Drosselung notwendig ist. Verschiedene Sitzhöhen ermöglichen außerdem eine bessere Anpassung an kleinere und größere Fahrer.

Gegen die Eliminator sprechen vor allem der geringe Windschutz, der begrenzte Tourenkomfort im Serienzustand und der moderne Zweizylinder-Charakter. Wer einen schweren Chopper mit tiefem V-Twin-Gefühl erwartet, findet dieses Erlebnis bei anderen Modellen.

Für Anfänger, Pendler und Fahrer, die einen leichten, modernen und vielseitigen Cruiser suchen, gehört die Kawasaki Eliminator 500 2026 jedoch zu den besten Optionen ihrer Klasse.

Vor der Entscheidung empfehlen wir eine ausführliche Sitzprobe und Probefahrt. Vergleiche sie dabei direkt mit Honda Rebel 500 und Kawasaki Vulcan S.

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